Ja, hier bin ich wieder. Nach knappen zwei Wochen “herumsanteln”, Erkältungsmimimimiiiiiiii und Work-Life-Balance Spagaten melde ich mich zurück im Lauf- und Trainingsgeschehen: bei voller Hitze, mit großem Hunger und… nun ja!

Doch, wo habe ich eigentlich aufgehört? In der KW 14, oder?

Mei-O-Mei, was ist seither schon wieder alles passiert 🙂

Faulenzia 

Gut, trainingstechnisch nicht viel, aber eben sonst. In der KW 15 habe ich, bedingt durch die 50k von Ebershausen (danke Hasumsi fürs Interview) erstmal nichts gemacht, außer zeitig ins Bett zu gehen und etwa 5 Mahlzeiten am Tag zu essen.

Emotionen im Tiefschnee

Von Freitag bis Sonntag letzte Woche war ich für das Kick-Off des österreichischen FrontRunner-Teams im verschneiten Pitztal. Nun ist so eine Veranstaltung natürlich schön, aber eben auch wirklich anstrengend. (#Mimimimiiiiii)

Konzentration 100%, zuhören, mitdenken, guiden und moderieren – und irgendwie war’s am Ende dann auch noch emotional…

Richtig, wie Ihr vielleicht mitbekommen habt, habe ich mich dazu entschlossen, das FrontRunner Team zu verlassen und im Rahmen dessen auch meinen Job als Community Manager Austria aufgegeben.

Gekündigt hatte ich bereits schon vor sechs Wochen, gesagt habe ich es dem Team aber erst am Ende des Kick-Offs…

Aber gut, weiter möchte ich in diesem Post nicht auf all das eingehen – irgendwann werde ich zum “Ausstieg” einen separaten Eintrag machen…

Zurück zum Wesentlichen; dem Training! Nachdem es am Samstagabend mit der Kick-Off-Nachbereitung und dem Community Management Abschluss sehr spät wurde, haben wir uns am Sonntag gegen das frühe Aufbrechen Richtung Heimat entschieden und sind statt der geplanten Bergtour in den Bayrischen Alpen auf dem Rückweg noch ein paar Stunden länger im Pitztaler Schnee geblieben 🙂

Ergo: 8k (4hin, 4zurück) mit 1000 Höhenmetern – Let it Burn Baby 🙂

Aktuelle Woche – KW 16

Also, eigentlich hätte Montag Boxen in meinem Trainingsplan gestanden – eigentlich und hätte… zwei Worte, die richtig darauf schließen lassen, dass ich GAR NICHTS gemacht habe 🙂

Irgendwie bin ich malade.

Dienstag: Heute verlangt mein Trainingsplan Bergsprints während das Töchterchen Ballett tanzt, ABER: immer noch malad.

Also Alternativprogramm: 3 Kugeln Eis und der Wocheneinkauf (musste eh erledigt werden ^^)

Ach ja; und am Vormittag hatte ich schon 25 Minuten EMS Stabilisation in der Firma (im Übrigen habe ich herausgefunden, dass EMS für elektronische Muskel-Stimulation steht und nicht für elektrisches Maso-Sadu). Dabei wurde ich mit und von einem Pezziball gequält. Hallo Muskelkatze 🙂

Mittwoch: Muskelkater vom Feinsten. Bauch, Rücken, Oberschenkel – ALLES

(eigentlich hätte ich 40 Minuten locker Laufen sollen und danach Steigerungsläufe, aber….)

Donnerstag: EMS Cardio. Die Frau Trainerin verdonnert mich zu zwei Minuten Intervallen bei nur 1,5 Minuten Erholung … kürzere Ent- als Belastungszeiten finde ich immer doof, aber von nichts kommt nichts und irgendwie fühlt es sich richtig gut danach an – einfach vollkommen fertig. Geiles Gefühl!

Freitag: Coach Sebastian fordert Laufschritte ein. “Mindestens 20 Minuten locker – es geht nämlich nicht, dass Du seit dem 50iger nicht mehr in Laufschuhen gesteckt hast”.

Okeeeeeee; wenn es sein muss. Mein Resümee: Zu heiß, zu hügelig (im Münchner Westpark ;)) und das Play-Date mit der Kindergartenfreundin meiner Tochter war anstrengender als gedacht. Immer noch malad. #MimimimiiiiiiiMegaModus

Zum Glück (meines Umfeldes) heben die Süßkartoffel-Fries zum Abendessen meine Laune 😀

Samstag: RaceDay beim AndechsTrail. Der Wecker klingelt um 6:30 – Kind verpacken, Sebastian verpacken, (Lauf)Kumpel Erni einpacken und los geht’s. Bei Temperaturen jenseits der 20 Grad Marke bereits um 10 Uhr vormittags bin ich froh, dass ich nur über 8,3 Kilometer starte…und das auf Anweisung auch noch “locker”. Schließlich war ich ja 2 Wochen faul und angeschlagen und darf somit locker wieder ins Wettkampfgeschehen einsteigen.

Nun, ich gebe zu, das mit LOCKER und WETTKAMPF geht bei mir im Kopf nicht so gut zusammen… zumal ich letztes Jahr die Andechs Kurzdistanz sogar gewinnen konnte. Aber da der Puls schon auf den ersten 2 Kilometern auf 180 ist, lasse ich Vernunft walten und nehme das Tempo raus. Den Rest des Wettkampfes versuche ich, nicht mehr als 160 Pulsschläge pro Minute zu haben.

Local Tip: Andechs Trail! Allerdings leider immer sehr schnell (ZU RECHT!) ausgebucht.

Im Anschluss (nach dem fiesesten Anstieg des Rennens zum Zielbogen hoch) gibt es Bier, Kuchen, Eis und Bayrische Schmankerl – eine wirklich schöne Veranstaltung und ein toller Familienausflugstipp!

 

 

 

Sonntag: Nase frei, Beine locker und Laune gut! RaceDay – again 🙂

Vollkommen verrückt. Und noch verrückter: Heute läuft’s!

Sebastian und ich haben uns einen bergigen Halbmarathon im Augsburger Hinterland gewählt, um eine Doppelbelastung im GA2 Bereich zu trainieren (mich Wanderdüne bekommt man im Training nämlich selten über längere Distanzen in die GA2 ;)) und natürlich für die Reizdichte – der TransAlp steht ja bald schon wieder an …

Gut. Also es war sehr heiß und sehr bergig aber trotzdem schön, also wirklich schön. Große Teile der Strecke waren langgezogene Steigerung auf Kiesboden, was ich persönlich als sehr kräftezehrend empfand aber tatsächlich habe ich mal nicht gemeckert sondern gedacht: Was für ein mega gutes Training.

Außerdem fand der Lauf, wie auch schon der Andechs Trail am Tag zuvor und die 50k von Ebershausen, bei großer Hitze statt. Eigentlich die perfekte Vorbereitung für den Wings For Life, oder Sebastian? 🙂

Apropos Sebastian, der konnte bei beiden Wettkämpfen ganz souverän siegen. Trotz Hitze, trotz Jammerlappen-Mecker Freundin, welche umsorgt werden wollte und sonstigen Widrigkeiten 😉

“Wer ko, der ko eben! Chapeau, Schatz :-*

Den Rest des Sonntages verbringen wir mit Eis essen und herzhafter Kalorienrückführung…und Faulenzen. Denn das darf nicht nur sein, nein – das muss einfach manchmal sein!

Herzlichen Glückwunsch allen Hitzefinishern vom Wochenende – Ihr seid Helden!!!

Liebe Grüße

Eure Sandra

Fotos: privat, Peter Hochhauser