In seinem Lied „Skifoan“ beschreibt der österreichische Liedermacher Wolfgang Ambros eindrucksvoll die Leidenschaft auf den Brettern, die die Welt bedeuten können. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen – er hat recht. Hat man einmal die alpine Welt auf Skiern für sich entdeckt, ist es um einen geschehen. Auf frisch präparierten Pisten in weiten, elegant anmutenden Schwüngen gen Tal zu wedeln, sich den Fahrtwind ins Gesicht wehen zu lassen, bei einem Zwischenstopp den Blick über die verschneite Winterlandschaft und ihre beeindruckenden Berggipfel gleiten zu lassen – ein Gefühl, das einen nicht mehr loslassen wird. Kaum eine Sportart vereint so viele reizvolle Attribute. Da wäre zum einen die atemberaubende Landschaft, in der man die Sportart ausübt und der damit verbundene Aspekt sich an der frischen Luft zu bewegen. Um die Punkte: Athletik, Ästhetik und Adrenalin ergänzt, ergibt sich der perfekte Freizeit-Cocktail für einen atemberaubenden sportiven Tag.

Gut vorbereitet – entspannt fahren

Skifahren selbst ist sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene eine täglich neue, interessante Herausforderung, die in jeder Phase eine enorme Menge Spaß mit sich bringen kann. Die anfängliche Verkrampftheit und gar Angst der meisten Anfänger vor allzu großer Geschwindigkeit, einem nicht kontrollieren können der Situation, wird in der Regel nach den ersten Skistunden von stetig steigender Begeisterung abgelöst. Um den Spaß vollends genießen zu können, sollte man sich jedoch vor einem Skiurlaub fitnesstechnisch auf ein gutes Level bringen. Die ein oder andere abendliche Kniebeuge und einige Joggingrunden im Vorfeld können dabei helfen, den Körper auf Vordermann zu bringen und so natürlich auch Verletzungen vorzubeugen.

„Der Skisport ist ein hervorragendes Ganzkörpertraining, das aber eine relativ gute Universalfitness voraussetzt“, sagt Ausdauerexperte Dr. Stefan Graf. „Permanente Aufmerksamkeit mit guter Reaktionsfähigkeit zum Ausgleich von Pistenunebenheiten, für schnelle Schwungeinleitung und für Ausweichmanöver erfordern ein geschultes Reizverarbeitungssystem – neuromuskuläre Kopplungheißt das im Fachjargon. Als typische Urlaubssportart, ohne Stress und mit viel Bewegung in frischer Bergluft, hat Skifahren jedoch einen hohen Erholungswert“, ergänzt Dr. Graf.

Sicherheit geht vor

In Sachen Equipment braucht man sich als Anfänger zunächst keinen Kopf machen, zumindest, was die Belastung des eigenen Portemonnaies betrifft. In den Skiorten lässt sich sämtliche Hardware (Skier, Skischuhe, Stöcke und Helm) leihen, bei den Klamotten (Hose, Jacke, Handschuhe) kommt man, zumindest anfangs, noch mit gebrauchten oder im Freundeskreis geliehenen Sachen aus. In diesem Punkt muss Skifahren nicht teurer sein, als ein Großteil vieler anderer Sportarten. Einzig die Kosten für Skipass und Übernachtung können je nach Auswahl des Skiortes ganz schön ins Geld gehen.

So werden Sie fit für die Piste

Damit auch Sie uneingeschränkten Spaß auf den Pisten dieser Welt haben, geben wir Ihnen nachfolgend ein paar essentielle Tipps zum Ski-Einstieg. Auf diese Dinge sollten Sie beim Skifahren achten:

  • Wer sich nicht sicher ist, ob die Sportart etwas für ihn ist, kann die ersten Probeläufe in einer der zahlreichen Skihallen in Deutschland wagen.
  • Nehmen Sie sich in jedem Fall einen Skilehrer für die ersten Stunden. Dieser hat den Blick und die nötige Erfahrung, um an den richtigen Stellschrauben zu drehen.
  • Auf das richtige Equipment achten. Es lohnt nicht, an dieser Stelle zu sparen und die alten Bretter vom Dachboden zu holen. Zudem kann ermüdetes Material gefährlich werden. Leihequipment aus einem qualifizierten Skishop ist die bessere Wahl.
  • Achten Sie auf ihre Sicherheit und befolgen Sie die FIS-Skiregeln. Auch ein Helmgehört zur Pflichtausrüstung!
  • Überschätzen Sie sich nicht.
  • Vorbereitung: Wer 51 Wochen im Jahr nach der „No Sports“-Devise lebt, hat im alpinen Skisport nichts verloren. Regelmäßiges Ausdauertraining, Kräftigungs- und Stabilisationsübungen schaffen die nötigen Voraussetzungen.
  • Aufpassen bei Müdigkeit und Konzentrationsverlust. Die meisten Unfälle passieren spät nachmittags.
  • Hohen Alkoholkonsum auf der Hütte vermeiden.
  • Ausreichenden Sonnenschutz für Haut und Augen nicht vernachlässigen.

Dieser Beitrag wurde zuerst auf der Sportblogseite von Orthomol veröffentlicht.


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