Ich lese unglaublich viel. Allerdings hat sich mein Leseverhalten in den letzten Jahren doch stark verändert. Beruflich gesehen muss ich viel lesen. Bücher, Magazine und Artikel, die sich mit dem Thema Sport beschäftigen gehören zum täglichen Brot. Aber ich habe ja Glück, das interessiert mich sowieso. Und bei uns in der Redaktion ist Sport das Thema. Viele Magazine aus den unterschiedlichsten Bereichen des Sports und der Outdoorwelt werden in Köln produziert. Da kommt einiges an Austausch zustande. Schon cool – ein Traumberuf.

Nun war ich zuletzt im Urlaub auf Sizilien (Bericht folgt!) und habe mir auch da ein Sportbuch gegönnt. Jan Frodenos Biografie “Eine Frage der Leidenschaft”. Nett! Ich hatte weniger erwartet, wenn ich ehrlich bin. Aber Jan ist ein netter Typ, ich habe schon das ein oder andere Mal beruflichen Kontakt mit ihm gehabt. Das Buch interessierte mich so oder so. Jan beschreibt in einem angenehmen Stil seine beeindruckende Karriere als Triathlet, geht offen mit seinem Ehrgeiz um und lässt einen kleinen Blick in seine private Welt zu. Angenehm zu lesen. Was mir an diesem Buch auch gefallen hat. Endlich wieder Zeit zu haben ein Buch zu lesen. Und zwar an einem Stück. Kennt ihr das? Man fängt einen Schmöker an, arbeitet, hastet durch den Alltag, entspannt sich mit Sport, versucht Freunde zu treffen und liest auf dem Smartphone. Bücher schaffe ich nur noch in Etappen, und das kann sich ziehen. Nun, in den Hügeln von Santa Theresa di Riva, hatte ich verrückterweise endlich wieder ein Buch in der Hand und konnte es in einem durchlesen – jeck!

Top-Typen – Top-Bücher

Und ich habe gleich hinterhergelegt und im Urlaub ein zweites Buch angefangen. Es ist eine Empfehlung von einem weiteren Top-Typen. Bei einem Interview mit Anton Krupicka, einem der besten Trailläufer dieses Planeten, sind wir beide ein wenig abgedriftet, haben uns über unsere Jugendbücher unterhalten und wie diese uns geprägt haben. Meines war: “Die Abenteuer des Huckleberry Finn”, von Mark Twain, für Anton: “The Monkey French Gang” von Edward Abbey. Die beiden Bücher sind insofern vergleichbar, dass es um Freiheit und Abenteuer geht. Sich befreien von Konventionen und sich trauen etwas zu machen. Spannend dachte ich beim Gespräch. Ich habe Antons Empfehlung im Urlaub nicht beenden können. Kann aber aber sagen, dass es es mir gefällt. Und es ist nicht nicht nur für Jugendliche geschrieben, bringt aber jugendliche Frische ins Hirn. Finsch gut.

Bücher die ich in Gänze gelesen und für empfehlenswert halte findet ihr hier nachfolgend. Die List wird sich mit der Zeit verändern. Zehn Bücher, man das war eine Aufgabe. Nicht diese zu finden, sondern aus so vielen tollen, inspirierenden Büchern zehn rauszufiltern.

Viel Spaß beim Lesen

Euer Ralf

P.S.: Mich würde interessiere, was ihr so lest. Gebt also gerne Kommentare zur Liste ab. So, let’s go, hier meine Top-10:

Die Stadt der Blinden – Jose Saramago

Die Entdeckung des Himmels – Harry Mulisch

Millenium-Trilogie – Stig Larsson

Che (Biographie) – Jon Lee Anderson

Life (Biographie) – Keith Richards

Tschick – Wolfgang Herrendorf

Herr Lehmann – Sven Regener

Kommissar Rebus-Reihe – Ian Rankin

Dope City – T.C. Boyle

Der Zauberberg – Thomas Mann

 

Foto: Mi Ann, Pexels


NEWSLETTER-INFO: Wer von euch überhaupt immer auf dem Laufenden bleiben möchte, was es hier auf unserem Blog so alles Neues gibt, dem lege ich unseren Newsletter ans Herz (auf der Startseite rechts). Dort werden wir in naher Zukunft alle Interessenten mit spannenden News aus der Welt des Sports und Reisens versorgen. Gewinnspiele sind auch eingeplant. 😉 More to come soon …